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Die Gesundheitswirtschaft und der ethische Kapitalismus

Das mit dem Kapitalismus scheint so eine Sache zu sein. Insbesondere in der Gesundheitswirtschaft. Sie ist ein natürlicher Teil unserer Wirtschaftsordnung und trägt einen nicht unerheblichen Anteil am Bruttoinlandsprodukt.
Frank Stratmann
Dieser Text ist noch eine Baustelle. Ich bitte um etwas Geduld. Erst wenn dieser Hinweis verschwunden ist, kann die Genese als abgeschlossen gesehen werden.
Die Gesundheitsversorgung ist ein natürlicher Teil der Gesundheitswirtschaft und trägt einen am Bruttoinlandsprodukt. Die Gesundheitswirtschaft hat eine erhebliche für den Standort Deutschland. Die Bruttowertschöpfung im Kernbereich der Gesundheitswirtschaft lag 2021 bei knapp 391,8 Milliarden Euro.
Dieser Text versucht sich in der Beantwortung der Frage, ob der Kapitalismus zur Gewährleistung einer menschenwürdigen Gesundheitsversorgung passt. Die unsichtbare Hand des Marktes, zu der wir noch kommen werden, scheint eine andere zu sein, als bislang angenommen. Der Kapitalismus steckt in der Krise oder mindestens. Während die einen ihn für weiterhin alternativ halten, postulieren andere unterschiedliche Formen der Wachstumskritik (Degrowth).
Der Ethische Kapitalismus ist gemäß einiger Vorschläge aus der Wissenschaft das mögliche Szenario für einen kohärenten Weg. Eine Besinnung auf das, was Kapitalismus einmal war, scheint nötig. Gleichzeitig darf sich Kapital als neu verstandenes Vermögen verstehen, das sich in Anschauung nicht mehr nur in Maschinen oder Servern als Produktionsmitteln zeigt.
In welche Richtung sollte sich unser Wirtschaften in Zukunft entwickeln und wird das mit zunehmenden Herausforderungen sogar normativ?

Ordoliberalismus

Um diesen normativen Anspruch zu verstehen, müssen wir uns zunächst dem zuwenden. Der Ordoliberalismus der »Freiburger Schule« bietet wichtige Anregungen für den Umgang mit aktuellen Krisen, wenn er an zeitgemäße Methoden und internationale Forschung angepasst wird.
Der Ordoliberalismus setzt auf die positiven Kräfte von Marktwirtschaft und freiem Wettbewerb, jedoch unter bestimmten Bedingungen und mit einem starken Staat, der die Regeln bestimmt und durchsetzt. Aktuell erlebt der Ordoliberalismus eine Renaissance, da die Frage nach einer Ordnung für die Zukunft in einer immer komplexer werdenden Welt aufkommt.
Kritik am Ordoliberalismus als protestantisch-deutsche Ideologie wird im Diskurs als Missverständnis betrachtet. Der Ordoliberalismus plädiert für marktwirtschaftliche Lösungen und lässt den Markt die besten Wege zur Erreichung politischer Ziele finden. Ein praktisches Beispiel ist der Emissionshandel der EU. Es ist wichtig, Machtzusammenballungen zu verhindern, da sie den freien Wettbewerb behindern und zu viel Einfluss ausüben.
Der Ordoliberalismus besinnt sich auf seine normativen Wurzeln und sollte diese wieder stärker berücksichtigen und eine "menschenwürdige Ordnung" anstreben, die allen Chancen bietet.
Wie sich das Konzept der Menschenwürde und darin eingebettete moralische Tatsachen mit einem Kapitalismus in Zukunft vereinbaren lässt, ist Gegenstand dieses Textes.

Die unsichtbare Hand des Marktes

Das Phänomen ist der Mensch selbst.
Bald geht es an dieser Stelle weiter …

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